| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Pirna-Herrenleite (stillgelegt) | Die Strecke und ihre Entwicklung | |||||
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1901/02 waren für den Eisenbahnbau nur noch geringe Mittel vorgesehen, unter anderem auch für die Strecke Copitz-Herrenleite. Nordöstlich von Copitz bis nach Wehlen hin litten die dortigen Steinbruchbetriebe unter den schwierigen Abfuhrverhältnissen. Die Bahnhöfe Lohmen und Pirna lagen zu weit entfernt. Von der Kamenz-Pirnaer Strecke abzweigend sollten die Anschlußgleise zu den Steinbrüchen führen und der Ort Copitz sollte eine Güterladestelle erhalten. Personen- und Stückgutverkehr wurde ausgeschlossen. Mit dem Bau der 4,82 km langen Strecke wurde am 2. Januar 1906 begonnen. Die Eröffnung fand am 20. März 1907 statt. Sie reichte über Mockethal hinaus bis Herrenleite. Dort war ursprünglich eine öffentliche Ladestelle geplant, an deren Stelle aber nur ein Abzweig für eine Steinfirma kam. Öffentliche Ladestellen waren angelegt in Copitz und in Mockethal. Wünsche, die Gleise bis Wehlen zu verlängern oder nach Rathewalde zu führen, fanden keine Berücksichtigung. Ein Teil der Strecke besteht heute noch und wird ausschließlich für den Güterverkehr genutzt. Inzwischen wurde jedoch die Anschlußweiche in Pirna-Copitz ausgebaut, so daß eine Befahrung nicht mehr möglich ist. |
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| von Sascha Fritzsche |