| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Pirna-Großcotta (stillgelegt) | Pirna-Zehista | ||||
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Ein erster Entwurf für eine einfache Haltestelle in Zehista wurde 1893 vorgelegt. Da jedoch der Gemeindevorsteher einen Anschluß benötigte, entstand ein umfangreicherer Bau. Man führte das Ladegleis als Ausziehgleis bis über die Seidewitz. Weit hinter der Station mündet dieses Gleis wieder in die Hauptstrecke. Der Bahnsteig Richtung Großcotta lag zwischen den Weichenverbindungen, der nach Pirna an der äußeren Seite. Schon bald nach der Betriebseröffnung war auf Grund der weiten Entfernung zu den Zügen die Versetzung des "Packwagen-Güterschuppens" notwendig. Nach Aufstellung eines weiteren Wagenkastens verlegte man den Großcottaer Bahnsteig auf die gegenüberliegende Gleisseite. Ursprünglich betrieb der Güteragent Kaden die Haltestelle, die sich im Ersten Weltkrieg zur verkehrsreichsten Station der Strecke entwickelte. Im Frühjahr 1925 wurde das Streckengleis teilweise neu verlegt. 1927 legte man eine weitere Ladestraße für eine Steinbruch-Firma an. Im November 1979 erneuerte man das Gleis oberhalb des Bahnhofes. 1980 erfolgte der Umbau des Zehistaer Ausziehgleises und des Überganges Zehistaer Straße.
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| von Sascha Fritzsche |