| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Pirna-Bad Gottleuba (stillgelegt) | Pirna-Neundorf | ||||
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Bereits 1879 beim Bau der Strecke legte man eine Personenhaltestelle an. Der Neundorfer Gastwirt Schöne betreute sie als Güteragent. Für seinen Gasthof blieb jedoch der erwartete Erfolg aus und seine Schankstätte in der Wartehalle warf keinen Gewinn ab. Sie existierte somit nicht lange und die Staatsbahn übernahm dann die Bedienung der Fahrgäste. Mehrere Zweiggleise entstanden in dieser Zeit unter anderem für Steintransporte von der Neundorfer Steinsäge der Firma Geißler für Dammarbeiten an der Strecke Dresden-Reick. 1910 kam es zu Beschwerden von Bürgern wegen der Zustände des Haltepunktes. Lange Aufenthaltszeiten mußten in Kauf genommen werden, da der Schaffner hier die Fahrkarten verkaufte. Auch die schlechte Bahnsteigbeleuchtung wurde bemängelt. Im Folgejahr errichtete man in der Wartehalle einen Fahrkartenverkauf. Im März 1917 erklärte man die Haltestelle zum Bahnhof Neundorf. Weitere Zweiggleise gingen in Betrieb. Seit Einstellung des Personenverkehrs auf der Strecke dient die Haltestelle nur noch dem Güterverkehr. Die Gleise sind heute noch vollständig erhalten. 1985 riß man das Wartehäuschen auf dem Bahnsteig ab.
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| von Sascha Fritzsche |