| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Pirna-Bad Gottleuba (stillgelegt) | Langenhennersdorf | ||||
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Von Pirna aus steigt die Strecke bis zum Bahnhof Langenhennersdorf um etwa 60 m an. Ganz am Anfang 1880 erhielt die Station nur einen Bahnsteig mit Zufahrtsstraße für den Personenverkehr. Um bessere Bedingungen für den Güterverkehr zu schaffen wurde ein Stumpfgleis projektiert, welches das Verschieben der Wagen erleichtern sollte. Man einigte sich auch über den Bau von Bahnhofsgebäuden. Am 22. Mai 1881 war das Ladegleis und im Juli 1881 das Haltestellengebäude fertiggestellt. Auch die Zufahrtsstraße wurde dabei verlängert. Somit konnte am 1. August 1881 der öffentliche Güterverkehr aufgenommen werden (u.a. Kohle, Getreide). Im Juli 1884 beendete man einen weiteren Um- und Ausbau. Es entstanden neue Laderampen mit Gleisen und Weichen. 1884 errichtete man ein neues massives Lagergebäude. 1886 baute der Unternehmer Lein in unmittelbarer Bahnhofsnähe eine Papierstoff- und Pappenfabrik, die zum besten Kunden der Bahn werden sollte.
In dem Zusammenhang erfuhr die Station eine weitere Vergrößerung. 1960 fiel der Bahnhof unter die Zuständigkeit des Bahnhof Gottleuba und wurde zum Haltepunkt zurückgestuft. Heute findet sich im Bahnhofsbereich kein Gleis mehr. Richtung Berggießhübel folgt dem Bahnhofsgelände eine stählerne Brückenkonstruktion über die Gottleuba. Sie rostet dahin, ist aber sehr imposant. Auch vor Einfahrt in den Bahnhof befindet sich noch ein kleines steinernes Viadukt im Wald. Im Juni 2004 renovieren Azubis Strecke und Gebäude rund um den alten Haltepunkt Langenhennersdorf. Der Verein "Bahnhof Langenhennersdorf" hat sich des Gemäuers angenommen und das Kolping-Bildungszentrum gleich mit ins Boot geholt. Wie das Gebäude dann genutzt werden soll, steht noch nicht fest. |
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| von Sascha Fritzsche |