| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Dürrröhrsdorf-Neustadt(Sa.) | Streckenübersicht | |||||
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Die Strecke von Neustadt (Sa.) nach Dürrröhrsdorf gehört mit den Erweiterungsbauten zum Netz der Südlausitzer Bahnen. Die Südlausitzer Verbindungsbahn verlief von Neustadt (Sa.) über Sohland, Ebersbach und Wernsdorf entlang der böhmischen Grenze bis nach Zittau. Mit 169 Beschäftigten begann der Bau von Neustadt (Sa.) in Richtung Dürrröhrsdorf in den Jahren 1874/75. Am 30. Juni 1877 fand die Einweihung der Strecke statt. Wesentlich später wurde diese Strecke mit dem Abschnitt Weißig-Bühlau-Dürrröhrsdorf zusammengefügt. 1906 begann der Bahnbau zwischen Weißig (bei Dresden) und Dürrröhrsdorf. Sie war etwa 15 km lang, führte über Porschendorf und wurde am 1. Juli 1908 eröffnet. 1946 demontierte man sie wieder als Reparationsleistung. Nach längerer technischer Stillegung wird die Strecke Dürrröhrsdorf-Neustadt/Sa. ab 17. Juli 1999 wieder regelmäßig befahren. Bauarbeiten fanden statt und die Renovierung der Haltepunkte (u.a. neue Wartehäuschen) wurde in der Zwischenzeit durchgeführt. Die Strecke ist Bestandteil des Sächsische-Schweiz-(Eisenbahn-)Ring: Pirna-Dürrröhrsdorf-Neustadt/Sa.-Sebnitz-Bad Schandau. Auf ihm soll in der Zukunft, nach weiteren Bauarbeiten, vor allem auf dem Streckenabschnitt Sebnitz-Bad Schandau (mit mehreren Tunnel), der Dieselleichttriebwagen Regio-Sprinter II mit 80 km/h im 1-Stunden-Takt verkehren. Für die weiteren Streckensanierungen sind jedoch erhebliche Investitionen nötig, deren Finanzierung noch geklärt werden muß.
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| von Sascha Fritzsche |