Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz
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Dresden-Pirna-Schöna   Der Königsteiner Viadukt    

 

       
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Vier Brücken, diverse Stützmauern, insgesamt 1,3 km Länge: der Königsteiner Viadukt ist ein Bauwerk der Superlative. In langer mühevoller Arbeit entstand er im Verlauf des Streckenbaues Dresden-Bodenbach 1848-1851. Er überbrückt das Tal des Flußes Biela in einem großen Linksbogen 5 m über der Stadt Königstein.

Nach sechsjähriger Rekonstruktion durch die Deutsche Bahn AG ist er seit dem Fahrplanwechsel 95/96 komplett saniert und wieder mit 120 km/h befahrbar. Die internationalen Züge Berlin-Dresden-Prag sparen wertvolle Fahrzeitminuten. Damit wurde erfolgreich beendet, was noch zu DDR-Zeiten begann. Der Viadukt im Elbsandsteingebirge - unmittelbar am Ufer der Elbe - war baufällig. Alle Züge mußten ihr Tempo auf 30 km/h drosseln.

1988 begann der Ingenieurbaubetrieb Dresden mit der Sanierung. Das Mauerwerk der Gewölbe wurde ausgebessert, Sandsteinpfeiler verpresst, Pfeiler mit Beton ummantelt, neue Bogensegmente eingeschoben und die Fahrbahn auf 12 m verbreitert. Schließlich wurde die Gleislage auf 900 Metern begradigt. Sandsteinfarbener Beton läßt den Viadukt heute in alter Pracht erscheinen. 55,5 Millionen DM kostete die Kur seit 1988.

 

Viadukt Koenigstein1
Links befindet sich der Haltepunkt. In der Mitte die Stadt mit Kirche.
Rechts erhebt sich die Festung Königstein.

Viadukt Koenigstein2
Blick von der Festung
auf den Viadukt mit Güterzug
(im Hintergrund Bad Schandau)

         
    von Sascha Fritzsche