| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Dresden-Pirna-Schöna | Schöna | |||
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Der Grenzbahnhof Schöna liegt nur 13,3 km von der tschechischen Stadt Decin entfernt im tief eingeschnittenen Elbtal. Die gegenüberliegende Seite ist bereits Tschechisches Gebiet. Der Bahnhof erhebt sich hoch über den Elbstrom auf seinem sandsteinernen Damm. Unterhalb des Bahnhofes ist seit 1933 der Elbe-Pegel ablesbar. Ab hier verkehrt auch die Grenzfähre zum gegenüberliegenden Ort Hrensko. Vor kurzem kürte die Deutsche Bahn AG diesen mehr als 100 Jahre alten Bahnhof zum "Schönsten Nahverkehrsbahnhof im Freistaat Sachsen" neben 5 weiteren. 1997 wurde das Bahnhofsgebäude gründlich saniert. Neben der Fassade wurde auch das Dach erneuert. Die Investitionen beliefen sich auf 550 000 DM. Auch das Umfeld bekam eine Schönheitskur: Die Bahnsteige wurden komplettiert und einheitlich beschildert, Vitrinen für Fahrpläne und Werbung, sowie Blumenschalen aufgestellt. Hier in Schöna befanden sich am linken Elbhang die Teichsteinbrüche. Sie lieferten sehr widerstandsfähigen Sandstein, der im vorrigen Jahrhundert beim Aufbau des Verkehrsnetzes gern für Brücken- und Bahnbauten benutzt wurde. Die Brüche lieferten den Werkstein für die Dresdner Bahnhöfe und die Riesaer Elbbrücke. Nach dem Beginn des Eisenbahnverkehrs zwischen Dresden und Bodenbach mußten die meisten Brüche aus Gründen der Betriebssicherheit geschlossen werden.
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| von Sascha Fritzsche |