Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz
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Am 9. Mai 1850 wurde der Streckenabschnitt von Pirna bis Königstein mit einer Länge von 17,8 km fertiggestellt. Damit war der wohl schwierigste Teil der Trasse überwunden. Der Königsteiner Eisenbahnviadukt überbrückt hier das Tal des Flußes Biela und dessen Mündung in die Elbe in einem großen Linksbogen. Der Bau erscheint beinahe wie eine gigantische Staumauer. Der Haltepunkt Königstein befindet sich am Ende, oberhalb des Viaduktes.

Er ist komplett erneuert worden und besitzt jetzt einen Behindertenaufzug auf der Elbseite. Das Gebäude erstrahlt in einem weißen Anstrich. Einen Fahrkartenschalter gibt es hier leider nicht mehr. Oberhalb und hinter dem Haltepunkt am Hang führt die Bundesstraße B 172 vorbei. Richtung Bad Schandau folgen dem Personen-Haltepunkt verschiedene Anschluß- und Rangiergleise, so zum Beispiel an das Sägewerk. Hier bestand auch die ehemalige Güterabfertigung.

Das Hochwasser im August 2002 stand auch in Königstein mehrere Meter über normal. Die Elbe stand dabei etwa nur noch einen halben Meter unterhalb der Viadukt-Krone mit der Trasse. Ein äußerst seltener Anblick, der sich hoffentlich so schnell nicht wiederholt:



 

 

 

Führerstandsblick:
Bild 1, Bild 2, Bild 3 Richtung Dresden


Bahnhof Königstein
Bahnsteig Richtung Schöna
mit Bahnhofsgebäude

Bahnhof Königstein
Blick ins Elbtal nach Bad Schandau mit S-Bahn nach Dresden

Bahnhof Königstein
Blick von der Elbe auf den Bahnhof

         
    von Sascha Fritzsche