| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Dresden-Riesa-Leipzig | Streckenübersicht | ||||||
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Die Züge nach Dresden verlassen den Leipziger Hauptbahnhof in östliche Richtung durch dicht bebautes Vorstadtgebiet. Nach Engelsdorf und der Unterquerung der Autobahn A4 nach Nossen/Dresden zweigt die zweite und jüngere Bahnstrecke über Döbeln und Meißen nach Dresden in Borsdorf ab. Bei Machern fällt der 3 km lange und 12 tiefe Geländeeinschnitt auf, in dem sich der gleichnamige nagelneue Haltepunkt befindet. Die Strecke durchquert das untere Muldental und überbrückt die Mulde. Nach Wurzen vor Kühren führt die Strecke über die 1838 erbaute, älteste erhaltene Brücke einer deutschen Eisenbahn hinweg. Eine Attraktion bildet der Bahnhof Oschatz. Dieser wurde zu einem hochmodernen Halte- und Durchfahrtspunkt ausgebaut. Man begradigte dabei die Ausfahrt Richtung Dresden mittels Neubau einer parallelen Trasse. Von hier aus startet auch die Schmalspurbahn über Mügeln nach Kemmlitz. Im Bahnhof Riesa zweigt die Strecke nach Chemnitz ab. Die Ausfahrt nach Dresden führt über die stählerne Elbbrücke. Nach dem Abzweig Richtung Elsterwerda schlägt die Strecke eine südöstliche Richtung ein. Ab Priestewitz verläft parallel dazu die Strecke aus Berlin auf einer Länge von 20 km. Vor dem Bahnhof Niederau befindet sich ein weiterer Einschnitt, dem ehemaligen Oberauer Tunnel, der auf Grund von Platzproblemen vor Jahrzehnten abgerissen wurde. Über Coswig und Radebeul mit seinen Weinhängen und der Schmalspurbahn in Radebeul-Ost nähert sich der Bahnhof Dresden-Neustadt mit seiner 150m langen Bahnhofshalle. Nach Überquerung der Elbe auf der Marienbrücke erreicht der Zug seine Endstation Dresden Hauptbahnhof. |
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| von Sascha Fritzsche |