| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Dresden-Königsbrück | Dresden-Klotzsche | ||||||||||||||||||||
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Auf der Strecke Dresden-Görlitz gab es zunächst keine Station in Klotzsche, obwohl die Strecke hier entlang führte. Erster Halt nach Dresden war damals Langebrück (heute eine Station hinter Dresden-Klotzsche). Klotzsche bekam erst 1873 einen Haltepunkt. Die Sächsische Königsfamilie reiste gerne zu einem Ausflug in die Dresdner Heide bei Klotzsche. Sie fuhr zunächst vom Schlesischen Bahnhof (später vom Wettiner Bahnhof - heute Dresden Mitte) mit dem Zug bis Klotzsche-Königswald, so der Name der Station bis 1918. Auf dem Bahnhofsvorplatz begann ab1884 die Schmalspurbahn nach Königsbrück. Es liegt in etwa 20 km Entfernung von Klotzsche. Die Schmalspurstrecke erhielt 1897 auf Grund steigender Beförderungsleistungen im Güterverkehr Normalspur-Gleise. Die Gleisanlagen und Bahnhofsgebäude in ihrer heutigen Form entstanden erst 1907, im Zusammenhang mit dem 3-gleisigen Ausbau von Dresden-Neustadt bis Klotzsche. In der Diskussion war Klotzsche einmal als Anfangspunkt für eine Strecke nach Weißig-Bühlau. Diese Verbindung wurde jedoch nie gebaut. Der Bahnhof Klotzsche wurde
bis etwa Mitte 2000 umgebaut, wobei der 170 m lange Inselbahnsteig
ein neues modernes Gesicht bekam. Am alten Bahnhofsgebäude sind keine
Verschönerungsarbeiten durchgeführt worden (was jedoch notwendig
wäre - das Gebäude wurde von der DB AG bereits als Immobilie
ausgeschrieben d.A.). Die Bahn findet es für heutige Verhältnisse
völlig überdimensioniert. Sowohl Insel- als auch Hausbahnsteig
wurden mit einem Personenaufzug versehen.
Bilder von den Umbauarbeiten am 14.Februar 2000
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Der Bahnhof vor dem Umbau im Februar 1999
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| von Sascha Fritzsche | |||||||||||||||||||||