| Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz | ||||||||||||
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| Dresden-Königsbrück | Dresden-Flughafen | ||||||||||||||||
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Seit März 2001 ist das neue Flughafen Terminal in Dresden eröffnet. Dazu gehört ein neues Parkhaus mit 1500 PKW-Stellplätzen und der neue S-Bahnhof. Vom Terminal erreicht man den Zug mit Rolltreppen. Die S-Bahn zum Dresdner Hauptbahnhof verkehrt alle 20 Minuten und benötigt 22 Minuten für die Strecke. Für den S-Bahnhof mitsamt anschließendem Tunnel wurden knapp 76.000 Kubikmeter Erde ausgebaggert, ein Volumen von über 100 Einfamilienhäusern. Der unterirdische Bahnhof erhielt eine Betonschale; zuvor mußte das Grundwasser um etwa 3 Meter abgesenkt werden. Bis auf einen kleinen Zwischenfall liefen die Bauarbeiten ohne Probleme. Als beim Bau der Tunneltrasse Erde nachrutschte und vier Wochen Verzug brachte, steckte man auch das weg, so Manfred Kunath, Technischer Leiter des Flughafens: "Bis zum Richtfest haben wir das aufgeholt."
Beim Verkehrsverbund Oberelbe gibt es mehrere Bewerbungen für den Betrieb der neuen S-Bahn-Strecke. Leichttriebwagen mit Klimaanlage, guter Federung und modernen Einstiegen werden dann im neuen Bahnhof ein- und ausfahren. Rund 320 Millionen Mark haben die Bauarbeiten bis zum Jahre 2001 gekostet. Die Investition ist zwingend, denn der Flughafen Dresden befindet sich weiter im Aufwind. Ende der 80er wurden jährlich rund 600000 Passagiere abgefertigt, die Zahl hat sich mittlerweile verdreifacht. Der Flughafen Dresden liegt ideal. Bis in die City der Landeshauptstadt sind es neun Kilometer, bis zur Autobahn ist es ein Katzensprung. Ein weiterer Vorzug hat in jüngster Vergangenheit erhebliches Gewicht gewonnen: das nahe Umfeld. Internationalen Analysen zufolge hat der Nordraum von Dresden seit 1995 eine Entwicklung genommen, die in Ostdeutschland einmalig ist. Und zwar wirtschaftlich wie in der Forschung. Hier haben sich mit AMD und Infineon (SIEMENS) zwei Chipwerke von Weltgeltung angesiedelt mit über 4000 Spezialisten. Das neue Terminal gründet sich auf das Stahlskelett einer Halle, die 1957 errichtet wurde. Sie diente der Flugzeugindustrie und stellte als Baukörper eine Meisterleistung dar. Tonnenschwere Stahlträger überspannten eine Fläche von 170 m Länge und 150 m Breite. Der zweigleisige Bahnhofsbereich ist seit August 1999 auf einer Länge von insgesamt 596 m zugedeckelt. Am 31. dieses Monats war Richtfest.
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Der unterirdische Haltepunkt Fotos von den Bauarbeiten:
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| von Sascha Fritzsche | |||||||||||||||||