Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz
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Durch die Sächsisch-Schlesische Eisenbahn-Gesellschaft und dem Bau der Strecke Dresden-Görlitz erhielt die Stadt Löbau am 23.Dezember 1846 ihren Eisenbahnanschluß. Nach der Vollendung der Strecke hatte die Gesellschaft vom sächsischen Staat die Auflage erhalten, eine Bahn zwischen Löbau und Zittau zu bauen.

Diese 34 km lange Linie über Herrnhut, Oberoderwitz und Mittelherwigsdorf nach Zittau wurde am 10. Juni 1848 eröffnet. Sie trifft am Westkopf des Bahnhofs Löbau mit der aus Bautzen kommenden Strecke zusammen. In der Gabelung beider Strecken liegt das Bahnbetriebswerk mit der Drehscheibe und umfangreichen Anbauten.

Die zweite Strecke nach Zittau führt die Gleise entlang bis Dürrhennersdorf und zweigte dann nach Ebersbach ab. Die 15 km zwischen Löbau und Ebersbach gingen am 1. November 1873 in Betrieb. Das Empfangsgebäude steht, aus Richtung Görlitz gesehen, links in Seitenlage. Die Güteranlagen befinden sich gegenüber dem Empfangsgebäude. Am 1. August 1895 eröffnete man eine weitere Verbindung, und zwar die 15,5 km lange Strecke Löbau-Weißenberg. Bis Mai 1906 wurde sie nach Radibor verlängert und hatte dort Anschluß an die Strecke Bautzen-Königswartha.

Seine größte Ausdehnung erreichte der Bahnhof in der Oberlausitz am 7.Oktober 1928 mit der Eröffnung der 11 km langen Strecke nach Obercunewalde. Bei Großpostwitz schließt diese an die Strecke Bautzen-Wilthen an.

 

 

Bahnhof Löbau
Bahnhof Löbau
(Fotos: Heiko Elze)

         
    von Sascha Fritzsche