Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz
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Der Bahnhof Arnsdorf ist am 22. Dezember 1845 eröffnet worden. Das geschah mit Inbetriebnahme des Abschnitts Radeberg-Arnsdorf-Bischofswerda der Sächsisch-Schlesischen Eisenbahn Dresden-Görlitz. Zu dieser Zeit war er ein reiner Durchgangsbahnhof. Ein Eisenbahnknoten entstand erst ab dem 1.Oktober 1871, als die Strecke Kamenz-Pulsnitz-Arnsdorf in Betrieb ging. Die Züge aus Dresden in Richtung Kamenz mußten hier die Fahrtrichtung wechseln. Mit der Strecke Pirna-Dürrröhrsdorf-Arnsdorf zweigte dann ab 15.Oktober 1875 eine weitere Linie vom Knoten Arnsdorf ab.

1910 entstand eine Verbindungskurve vor Arnsdorf zur Strecke nach Kamenz, so daß Züge von Dresden nach Kamenz durchfahren konnten. Diese Kurve mußte als Reparationsleistung nach 1945 abgebaut werden, weshalb Züge nach Kamenz seither wieder in Arnsdorf kopfmachen müssen. Arnsdorf wurde einmal mit einer S-Bahn-Linie S2 bedient. Heute fährt ein Stadtexpress (SE 34) nach Kamenz. Zu erkennen ist der Zug im Dresdner Stadtgebiet und auf der Strecke an der eigenwilligen Zusammensetzung mit BR 232, einem Doppelstockwagen und einem Regionalbahn-Steuerwagen (Fahrplan 1999/2000).

Der Abzweig nach Dürrröhrsdorf ist seit 1998 außer Betrieb. Ein Bild rechts zeigt die rote Sperrtafel.

 

Bahnhof Arnsdorf
Bahnhof Arnsdorf
Bahnhof Arnsdorf
Bahnhof Arnsdorf
Bahnhof Arnsdorf
Bahnhof Arnsdorf
Bahnhof Arnsdorf

Bahnhof Arnsdorf
gesperrter
Abzweig nach
Dürrröhrsdorf
(stillgelegt)

         
    von Sascha Fritzsche