Die Eisenbahn auf dem Darß
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Barth-Prerow (Darßbahn)   Die Meiningenbrücke entsteht    

 

       
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Schwieriger Weg
Der Bahnbau
Meiningenbrücke
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Die ersten Jahre
1918 bis 1945
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Der Bau der Meiningenbrücke begann schon 1908. Sie wurde, wie auch die Kloerbrücke, von einer Eisenbauanstalt aus Hannover-Herrenhausen errichtet. Die Meiningenbrücke ist 470 m lang und eine reine Fachwerkträgerbrücke.

Die längere Bauzeit (bis 1912) nach der Streckeneröffnung war auf Befestigungsarbeiten an den Böschungen und dem Bau der Leitwerke zurückzuführen. Die Brücke besteht aus 16 Überbauten, davon 14 mit einer Öffnung von 14 m. Ein Überbau hat die Länge von 61,60 m und der Drehteil von 43,70 m. Die Fahrbahn ist 3,75 m breit. Das Bauwerk steht auf Holzpfählen, auf die Betonkerne gesetzt wurden, die mit Ziegelwerk verblendet sind.

Die außermittig gelagerte Drehbrücke überragt die Durchfahrtrinne mit 24,50 m und das Flachwasser vor Timmort mit 17,80 m. Sie öffnet sich in Richtung Westen, indem sie von 4 Spindeln vom Königszapfen abgehoben und mit einem Elektromotor durch 4 Laufräder auf Laufschienen gedreht wird. Die Signale auf der Brücke wurden durch den Brückenwärter bedient, für die Schiffahrt installierte man einen roten Signalball. Zur Sicherung der Straße nach Zingst waren an beiden Auffahrten der Meiningenbrücke Schranken vorhanden, die auf der Zingster Seite vom Brückenwärter, auf der Bresewitzer Seite von einem Schrankenwärter bedient wurden. Die Schranken wurden auf Sicht zirka 20 min vor Eintreffen des Zuges geschlossen.

Die Brückenwärterbude war anfangs auf dem Verbindungsträger der Obergurte des Drehteils - später wie ein Schwalbennest in Verbindung mit dem Motorenhaus angebracht. Das Wohnhaus für die Brückenwärter wurde direkt in Timmort neben der Brücke gebaut.

 

Meiningenbrücke Darß

Meiningenbrücke Darß

Meiningenbrücke Darß

         
    von Sascha Fritzsche