Im Gegensatz zu den vielen anderen Bahnbau-Firmen kann die Firma Wiebe auf eine lange Tradition zurückblicken. Als Baufirma bereits 1848 gegründet stieg man im Jahr 1932 in das Gleisbau-Geschäft ein.
Vor einiger Zeit konnte man aus dem Ausland das Unikat V320 001 (Wiebe-interne Nummer 2) zurückkaufen und aufarbeiten. Am 04.05.2003 war die beeindruckende Maschine vor den Toren Darmstadts an einem langen Gleisbauzug zu erleben. Auf diesem Video kann man die Geräuschkulisse der anfahrenden Lokomotive erleben ...

Man sollte die Last von Gleisbau- und Schotterzügen nicht unterschätzen, dafür sind starke Lokomotiven gefragt. H. F. Wiebe nutzt seit April 2010 eine Maxima 40 CC auf Mietbasis und entschied sich im Juni 2010 zum Kauf einer eigenen Lok. Sie ist mit 3600 kW die derzeit leistungsstärkste einmotorige dieselhydraulische Streckenlokomotive der Welt und für den Verkehr in Deutschland und den Niederlanden zugelassen. Für den Einsatz in Belgien und Polen ist sie vorbereitet. Eine Funkfernsteuerung sowie die Datenfernübertragung für betriebs- und instandhaltungsrelevante Informationen gehören ebenfalls zum Ausstattungspaket. Sie wird vornehmlich im Bauzugdienst und zur Überführung der Gleisbautechnik zum Einsatz kommen.
Auf der Innotrans war diese Lok mit Nummer L06-40011 am 25.09.2010 ausgestellt, Fotograf Reinhard Meißner war dabei.
Hersteller


Ihre ursprüngliche Betriebsnummer 216 032-3 durfte Wiebe-Lok 5 behalten, sie war am 30.05.2003 in Darmstadt-Kranichstein präsent.

Am selben Tag und Ort befand sich ein Ganzzug aus sogenannten Bunker-Schüttgutwagen - wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen auf den Gleisen in und um die südhessische Stadt waren diese Fahrzeuge im Frühjahr 2003 häufiger Gast ...

Hier noch eine ehemalige DB-V100 mit der Wiebe-internen Nummer 4, bereits gesehen am 15.07.2000 auf den Gleisen irgendeines Bahnhofs im Ruhrgebiet.