Nachdem die Rinteln-Stadthagener Eisenbahn (RStE) in Konkurs gegangen war, übernahm die Rinteln-Stadthagener Verkehrs-GmbH (RStV) 1995 die Infrastruktur. Ihr Kapital setzt sich zusammen aus Anteilen des Landkreises Schaumburg (13%), der Anrainerkommunen Rinteln, Stadthagen und Obernkirchen (zusammen 13%) sowie der OHE (74%) als Hauptanteilseignerin. Derzeit bewegt sich das Frachtgutaufkommen auf dem Gleis zwischen 80000 und 120000 Tonnen Fracht pro Jahr. Zu den wichtigsten Kunden zählen die Schaumburger Steinbruchbetriebe in Steinbergen und die Rintelner Spirituosenfabrik Racke.
Die Betriebsführung im Bahnhof Obernkirchen wird von der OHE ausgeübt. Im Mai 2000 hatte die RStV übrigens ihr 100jähriges Jubiläum begangen. Jens-Peter Dehne lichtete RStV-Lokomotive 150005 im September 1998 in Stadthagen ab.
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Immerhin bis 1965 bot die RStE noch Personenverkehr an. Heute wird, von einer Arbeitsgruppe initiiert, wieder über Personenverkehr gesprochen - die Anliegergemeinden stehen der Sache zwar aufgeschlossen gegenüber, sind aber noch weit von einer Realisierung entfernt. Seit 1976 wird nur saisonal ein Museumsbahnbetrieb betritten, und zwar von der Dampfeisenbahn Weserbergland
Diese noch als V133 beschriftete, V100-ähnliche Lokomotive aus der Konkursmasse der RStE befand sich dagegen am 23.04.1999 auf dem Gelände des Lengericher Betriebswerks der Teutoburger Waldeisenbahn, sie wurde derweil in den dortigen Werkstätten wieder aufgearbeitet und ist nun zum Einsatz bei der Regiobahn Bitterfeld vorgesehen.
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